Polarlichter gehören zu den beeindruckendsten Leuchterscheinungen am nächtlichen Firmament. Sie können sowohl auf der Nord- als auch auf der Südhalbkugel auftreten, in mitteleuropäischen Breiten kommen sie durchschnittlich nur drei bis fünfmal im Jahr vor. In Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Aeronomie (Katlenburg-Lindau bei Göttingen) haben wir ein Poster zu diesem Naturphänomen erarbeitet.
Das Hauptmotiv zeigt ein sehr intensives Polarlicht, das über der polnischen Polar-Forschungsstation auf Spitzbergen aufgenommen wurde. Diese Publikation wurde mit dem Ziel erarbeitet, die Vorgänge, die bei der Entstehung eines Polarlichtes beteiligt sind, klar und übersichtlich zu erklären und in einen für den Nichtphysiker verständlichen Kontext zu stellen. Begriffe wie Sonnenwind, Magnetosphäre oder Ionosphäre werden behandelt und anhand von Skizzen erklärt. Einige Aufnahmen der NASA und ESA wurden zur Erklärung herangezogen.
Mit Spezialgeräten nehmen Sonden Aufnahmen aus dem All auf. Da die Sonnenscheibe mit einer Licht- undurchlässigen Maske abgedeckt ist, kann ihre Corona sichtbar gemacht werden. Die hier abgestrahlten Teilchen spielen eine wichtige Rolle bei der Generierung von Polarlichtern.
Ein Charakteristikum von Polarlichtern ist, dass man häufig die Sterne durch ihre schwach leuchtenden Zonen hindurch sehen kann: Polarlichter entstehen in einer Höhe von etwa 100 km, man kann Sie daher nur bei klarem Himmel sehen.
Mit Hilfe klarer Skizzen werden physikalische Sachverhalte verdeutlicht. Auf Formelsprache wurde vollständig verzichtet.